Über die FoNEW

Energie und Wasser sind zur Deckung menschlicher Grundbedürfnisse unabkömmlich. Die Energie- und Wasserversorgung auf einem hochwertigen Niveau langfristig zu sichern, gehört daher zu den wichtigsten politischen und gesellschaftlichen Aufgaben. In den kommenden Jahren ist mit erheblichen Änderungen in der Energie- und Wasserversorgung in der Schweiz sowie auch global zu rechnen. Diese Änderungen sind zum einen eine Folge politischer Initiativen (Strommarktliberalisierung, Klimapolitik, Kernkraftausstieg) zum anderen ergeben sie sich aus ökologischen Zwängen (Schadstoffbelastungen in der Wasserversorgung) oder gesellschaftlichen Prozessen (verändertes Mobilitätsverhalten, neue Lebensstile). Diese Veränderungen stellen sowohl Unternehmen der Energie- und Wasserversorgung als auch kantonale, nationale und internationale Behörden vor grosse Herausforderungen.

Die Region Basel nimmt insbesondere in der Energiepolitik eine Vorreiterrolle in der Schweiz ein, die durch die Forschungs- und Ausbildungsaktivitäten an der Universität Basel aktiv unterstützt wird. Die bereits bestehenden Kompetenzen werden durch die Forschungsstelle für Nachhaltige Energie- und Wasserversorgung (FoNEW) vernetzt und in wesentlichen Punkten ergänzt. Die Ausrichtung der Forschungsstelle ist interdisziplinär, mit dem Anspruch die in den Einzeldisziplinen erbrachten Erkenntnisse zu kombinieren und die Interdependenzen zwischen den einzelnen Feldern zu analysieren. Neben der fakultätsübergreifenden Interdisziplinarität zielt die Forschungsstelle auch auf die Verknüpfung unterschiedlicher Themenfelder: Energie- und Wasserversorgung sind in der Schweiz naturgemäss eng verknüpft und diese Verbundenheit soll sich auch in der Ausrichtung der Forschungsstelle widerspiegeln.

Die Forschungsstelle in die bereits an der Universität Basel bestehenden Strukturen im Schwerpunkt Nachhaltigkeits- und Energieforschung eingebunden, sowie eng verflochten mit dem Programm Mensch-Gesellschaft-Umwelt (MGU), dem Fachbereich Nachhaltigkeitsforschung, sowie dem SCCER CREST.

Die Forschungsstelle wurde im Sommer 2011 initiiert. Mittels einer Anschubfinanzierung durch externe Sponsoren (BS Amt für Umwelt und Energie, EBL, EBM, Energiedienst, IWB) für fünf Jahre konnten die notwendigen Strukturen aufgebaut werden, um eine sich langfristig über Drittmittelprojekte finanzierte Forschungsstelle zu entwickeln.

 

 

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Forschungsstelle Nachhaltige Energie- und Wasserversorgung
Universität Basel
Peter Merian-Weg 6
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Tel. +41 (0)61 207 3259